La storia - Die Geschichte der Mille Miglia

Die ersten Pläne zur Mille Miglia reiften vor 75 Jahren. Im Dezember 1925 schworen sich vier junge Männer aus Brescia namens Graf Franco Mazzotti, Graf Aymo Maggi, Renzo Castagneto und Giovanni Canestrini, Ihre Heimatstadt zu einem Zentrum des Motorsports zu machen, indem sie ein Rennen veranstalten würden, das für möglichst viele Fahrzeugtypen offen war. Es sollte ein Straßenrennen - zumeist über unbefestigte Landstraßen - werden und in Brescia starten und enden. Später wurde Rom als Wendepunkt der Strecke, der bis heute ein Highlight der Mille Miglia ist, festgelegt.

 

Zwei Jahre nach dem Beginn der Überlegungen - am 26. März 1927 - war es soweit: In der Via Rebuffone fiel der Startschuss für 77 Wagen. Die legendäre Mille Miglia war geboren - ein Rennen über tausend Meilen, also knapp 1600 Kilometer, von Brescia durch wunderschöne italienische Landschaften zurück nach Brescia. Immer begleitet vom "Freccia Rossa", dem roten Wahrzeichen, das von Franco Mazzotti, dem Präsidenten des Automobilclubs von Brescia, erfunden wurde. Gemeinsam mit den drei anderen "Vätern" der Mille Miglia ging er später als die "Vier Musketiere von Brescia" in die Geschichte ein.

 

Die Premiere des Rennens gewann ein O.M. aus Brescia mit den Werksfahrern Ferdinando Minoja und Giuseppe Morandi in einer Zeit von 21 Stunden, 4 Minuten und 48 Sekunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 77km/h. Bereits drei Jahre später lag der Schnitt bei 100 km/h als Tazio Nuvolari aus Mantua, den die Italiener liebevoll "il Mantovano Volante", den fliegenden Mantuaner, nannten, seinen ersten Mille Miglia-Sieg gegen den Erzrivalen Achille Varzi feierte. 1933 gelang dem genialen Ausnahme-Rennfahrer mit Beifahrer Decimo Compagnoni in einem Alfa Romeo 8C 2300 das Siegeskunststück zum zweiten Mal. Damit reihte sich Nuvolari nicht nur in die Erfolgsgeschichte von Alfa Romeo ein, die das härteste Straßenrennnen der Welt bis 1947 beherrschten, sondern auch in die Annalen der Mille Miglia. Insgesamt 11mal gewannen Alfa-Fahrer wie Tazio Nuvolari, Achille Varzi, Giuseppe Farina oder Clemente Biondetti das italienische Rennen, bevor es 1957 ein jähes Ende fand.

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